Bis 12. Juni bewerben für den neuen Bezirksbeirat für Partizipation und Integration

Mitmachen im Bezirksbeirat! Hier finden Sie den mehrsprachigen Aufruf zur Bewerbung für den neuen Bezirksbeirat für Partizipation und Integration.

Ausschreibung auf Türkisch

Ausschreibung auf Persisch-Farsi-Dari

Ausschreibung auf Arabisch

Ausschreibung auf Englisch

Ausschreibung auf Ukrainisch

Aufruf zur Bewerbung für den neuen Bezirksbeirat für Partizipation und Integration

"Wir brauchen Sie! Gemeinsam möchten wir mehr Teilhabe in unserem Bezirk erreichen. Dafür soll ein neuer Beirat für Partizipation und Integration gegründet werden," so das Bezirksamt, das Engagierte sucht, die ihre Perspektiven und Erfahrungen einbringen möchten: "Machen Sie sich mit uns auf den Weg."

Was kann der Beirat für Partizipation und Integration tun?

Der Beirat setzt sich aktiv für die gleichberechtigte Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Migrationsgeschichte ein. Als Experte mit vielfältigen Perspektiven und Migrationserfahrungen beraten die Mitglieder die Bezirksverwaltung. Um seine Perspektiven zu vertreten, kann der Beirat Mitglieder in die öffentlichen Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung und in ihre Ausschüsse entsenden. Außerdem wird sich der bezirkliche Beirat mit dem Landesbeirat für Partizipation austauschen.

Welchen zeitlichen Umfang hat das Engagement im Beirat?

Für die Dauer einer Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung wird der Beirat eine ehrenamtliche Vertretung für die Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte im Bezirk sein. Die Häufigkeit der Sitzungen und Schwerpunkte der Arbeit werden durch den zu wählenden Beirat selbst festgelegt. Nach der Wahl wird dazu eine Geschäftsordnung erstellt. Es ist mit voraussichtlich 3 bis 5 Sitzungen im Jahr zu rechnen. Das Sitzungsgeld beträgt für ehrenamtlich tätige Personen je Sitzung 20 Euro. Die Sitzungen finden auf Deutsch statt.

Wer kann Mitglied werden?

Der Beirat für Partizipation und Integration bietet die Möglichkeit, bisher kaum wahrgenommene Perspektiven zu vertreten. Dafür muss der Beirat divers besetzt sein: Personen mit Behinderung, unterschiedlichen Alters, unterschiedlichen Geschlechts etc. sollen im Beirat vertreten sein. Vertreter mit Migrationsgeschichte sollen die Mehrheit bilden. Die deutsche Staatsbürgerschaft ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Personen ohne Migrationsgeschichte müssen über Kenntnisse in Fragen der Partizipation, der Integration und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte verfügen. Es werden für die ehrenamtliche Mitarbeit im Beirat für Partizipation und Integration 12 Mitglieder gesucht (insbesondere Menschen mit eigener Migrationsgeschichte), möglichst 8 Einzelpersonen und 4 Vertreter eines Vereins, einer Organisation oder Initiative. Außerdem noch jeweils eine Stellvertretung.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen mindestens 16 Jahre alt sein, in Tempelhof-Schöneberg leben und/oder arbeiten und bereit sein, sich aktiv für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte einzusetzen.

Bewerbung:

Bewerbung bis zum 10. Juni 2022. Bitte nutzen Sie das Online-Formular: https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/formular.1202517.php

Bitte geben Sie den Aufruf an Interessierte weiter. 

Möchten Sie noch weitere Informationen bekommen? Dann kommen Sie bitte auf das Bezirksamt zu: "Wir versuchen, alle Fragen zu beantworten." Weiterlesen auf der Internetseite zum Bezirksbeirat für Partizipation und Integration: https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/artikel.1201278.php

Veranstalterkontakt

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Beauftragte für Partizipation und Integration Dr. Lisa Rüter, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin, Tel.: (030) 90277-6263, E-Mail: integrationsbeauftragte@ba-ts.berlin.de